Geld vs. Vertrauen

Miri ist im Begriff ihren Hausstand aufzulösen. Schon sehr geübt, den Fokus auf die neue Freiheit gerichtet.
Doch das ein oder andere Teil hat nicht den Marktwert, den Miri für angemessen hält.

 

 - Wie schön es wäre, wenn die sharing-community sich auch auf kostspieligere Dinge ausweiten würde! 
- Nun denn Miri, fang doch einfach damit an.

- Waaaas? Ich? Wo ich doch überhaupt keine Rücklagen hab und alles immer ewig dauert, bis es ergattert ist?

... Das war erstmal keine Option.

 

Dann traf Miri zufällig einen Bekannten, dem sie zutraute, Dinge genauso sorgsam zu behandeln wie sie es tat. So kann im Falle eines "Falles" kein Groll, sondern Verständnis im Raum stehen. Ihm überließ sie eins ihrer geliebten Teile - und hat sich wie Bolle gefreut.

 

Und da wurde ihr klar, wie strangulierend vorher die "was-kann-ich-noch-dafür-bekommen"-Gedanken waren.
So gar nicht im Sinne der Fülle, sondern den Mangel spürend.

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